Über uns

Die Betriebliche Begleitagentur bea-Brandenburg ist ein Angebot für Unternehmerinnen und Unternehmer im Land Brandenburg, die, im Sinne des Fachkräfteerhalts, Geflüchtete ausbilden und beschäftigen möchten oder dies schon tun.

Alle Informationen zur Betrieblichen Begleitagentur bea-Brandenburg auf einen Blick - finden Sie hier den Flyer zum Download (pdf-Format - 1,2 MB).

Projektidee

Die Integration von Geflüchteten in Deutschland wird nur dann gelingen, wenn den Menschen der Weg in unser Beschäftigungssystem geöffnet wird. Dies ist ein komplexer Prozess. Sprachschwierigkeiten und kulturelle Unterschiede spielen dabei ebenso eine Rolle wie die rechtlichen Regelungen, die es zu berücksichtigen gilt. Auch das Angebot an Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten präsentiert sich aus Sicht der Betriebe nicht immer übersichtlich.

Das Projekt „Betriebliche Begleitagentur bea-Brandenburg“ leistet einen Beitrag zur betrieblichen Integration und Fachkräfteentwicklung von Geflüchteten. Es verfolgt das Ziel, kleine und mittlere Unternehmen für die strategische Option der Beschäftigung, Ausbildung und Qualifizierung von Geflüchteten zu sensibilisieren. Angesichts der demografischen Entwicklung in Brandenburg, kann die Gruppe der jungen Geflüchteten eine besondere Bedeutung für den hiesigen Fachkräfteerhalt gewinnen.

Die Betriebliche Begleitagentur fungiert als zentrale Anlaufstelle. Unterstützungsangebote wie Mentoring für betriebliche Akteure und individuelles Coaching sollen es Betrieben erleichtern, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Zusammenarbeit mit den Agenturen für Arbeit, den Jobcentern, dem IQ Netzwerk und den Kammern stellt sicher, dass die Betriebe vorhandene Strukturen und Instrumente bedarfsorientiert nutzen können.

Entwickelt wurde das Projekt vom Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH, der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. und dem Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin-Brandenburg. Es wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) und das Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE) des Landes Brandenburg gefördert. 

Verbundpartner

Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ist eines der großen anwendungsorientierten Forschungsinstitute zur beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland. Es hat Standorte in Nürnberg, Berlin, Chemnitz, Hamburg, Magdeburg, München und Potsdam und ist als gemeinnützige GmbH verfasst. Auftraggeber sind Bundes- und Landesministerien, die Bundesagentur für Arbeit, Kommunen und die Wirtschaft. Das Leistungsspektrum umfasst die Durchführung von Modellprojekten, die wissenschaftliche Begleitung von Förderprogrammen und die Erstellung von Machbarkeitsstudien und Evaluationen. Der Transfer von Forschungsergebnissen in Unternehmen, Berufsbildungsforschung und Bildungspolitik ist wesentlicher Bestandteil der Projektarbeit. 

 

 

bbw Akademie für Betriebswirtschaftliche Weiterbildung GmbH

An der Seite der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) entwickelt das bbw Fach- und Führungskräfte für Unternehmen vieler Branchen. Mit vielfältigen Aus-, Weiterbildungs- und Studienangeboten ist die bbw Gruppe professioneller Bildungspartner der Wirtschaft auf allen Niveaustufen beruflicher Bildung. Die bbw Gruppe ist mit aktuell ca. 35 Standorten in die Region vertreten. Zum bbw gehört auch die inzwischen größte private, staatlich anerkannte Hochschule in Berlin und Brandenburg, die bbw Hochschule, mit einem umfangreichen Bachelor- und Master-Studienangebot. 

Kooperationspartner

Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB)

Die UVB ist die Stimme der Wirtschaft in der Hauptstadtregion. Sie stehen für 60 Mitgliedsverbände aus allen wichtigen Branchen, von der Autoindustrie bis zur Startup-Branche. Als Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) setzen sie sich für die Belange der regionalen Wirtschaft auf Bundesebene ein. Ihr ordnungspolitisches Leitbild ist die Soziale Marktwirtschaft mit einem funktionierenden Wettbewerb. Für sie sind unternehmerische Freiheit, ökonomische Leistungsfähigkeit und Verantwortung für das Gemeinwohl untrennbar miteinander verbunden.

Förderer