Ohne Krise durch die Krise

Unterstützung für das Gastgewerbe bei Beschäftigung von Menschen mit Migrationshintergrund

Pressemitteilung vom 19.08.2021, ek

Hotels und Gaststätten dürfen wieder Gäste empfangen – doch nun fehlt es vielerorts an Personal. Einer Umfrage des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA zufolge beklagen 42,4 Prozent der Betriebe den Wechsel von Beschäftigten in andere Branchen.

„Das Gastgewerbe ist doppelter Verlierer der Corona-Krise. Zunächst führten die pandemiebedingten Schließungen zu monatelangen Umsatzausfällen, nun nach der Wiedereröffnung fehlen Arbeitskräfte, um der erfreulicherweise gestiegenen Nachfrage nachzukommen“, sagt Dr. Andreas Zimmer, Leiter des Clustermanagements Tourismus Brandenburg. „Ohne neue Wege und Instrumente wird dieser Arbeitskräftemangel eines der großen Hemmnisse für eine nachhaltige Erholung des Tourismus.“

Viele Betriebe reagieren, indem sie sich verstärkt für Quereinsteiger oder Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte öffnen. Dabei sehen sie sich mit einer Reihe von Fragen konfrontiert: Wie kann ich die Zielgruppe erreichen? Worauf muss ich bei der Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber achten? Welche Kompetenzen bringen die Bewerberinnen und Bewerber mit? Welche Besonderheiten gibt es bei der Einarbeitung, der Motivation und langfristigen Bindung? Wie gehe ich mit Sprachbarrieren um? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Wie kann ich mein Team bei der Integration unterstützen?

Unbürokratische und kostenlose Unterstützung erhalten Betriebe dabei von der Betrieblichen Be­gleit­agentur bea-Brandenburg. Das Team unterstützt Brandenburger Betriebe branchenübergreifend bei der Gewinnung, Einarbeitung und Qualifizierung von Arbeits- und Fachkräften mit Flucht- und Migrationsgeschichte. Die Mitarbeitenden beraten Brandenburger Betriebe individuell und kommen auf Wunsch vor Ort. 

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